Mit unserem Rechner können Sie einfach Ihr Körperfett berechnen und so Ihre Fitness besser einschätzen und Ihre Gesundheitsziele gezielt verfolgen.
Was ist Körperfett und warum ist es wichtig?
Wenn Sie Körperfett berechnen, erhalten Sie einen wertvollen Einblick in Ihre Gesundheit und Fitness. Körperfett ist weit mehr als nur überschüssige Energie es ist ein aktives Gewebe, das lebenswichtige Funktionen erfüllt. Es besteht aus Fettzellen, Immunzellen und Bindegewebe und spielt eine zentrale Rolle bei der Regulierung von Stoffwechsel, Appetit und Insulinempfindlichkeit. Während ein zu hoher Anteil gesundheitliche Risiken wie Entzündungen oder chronische Erkrankungen erhöhen kann, ist eine gesunde Menge unverzichtbar für Energiespeicherung, Organschutz und Hormonproduktion.
Arten von Körperfett
Grundsätzlich unterscheidet man zwei Arten von Körperfett: essentielles Fett und Speicherfett. Essentielles Fett befindet sich in Organen, Nerven und im Knochenmark. Es unterstützt lebenswichtige Prozesse wie den Schutz der Organe und die Bereitstellung von Energiereserven. Speicherfett hingegen sammelt sich unter der Haut und rund um die Organe. Es wirkt als Isolierung, schützt vor Kälte und dient ebenfalls als Energiedepot. Beide Formen sind notwendig, doch ein Ungleichgewicht kann das Wohlbefinden erheblich beeinträchtigen.
Warum den Körperfettanteil kennen?
Wer regelmäßig sein Körperfett berechnen möchte, erhält genauere Informationen als über den Body-Mass-Index (BMI). Während der BMI lediglich das Verhältnis von Gewicht zu Größe betrachtet und die Muskelmasse unberücksichtigt lässt, zeigt der Körperfettanteil das tatsächliche Verhältnis von Fett, Muskeln und Knochen. So erhalten Sie ein wesentlich klareres Bild Ihrer Fitness und allgemeinen Gesundheit.
Vorteile der Berechnung
Das Körperfett berechnen hilft Ihnen, Fortschritte bei Training und Ernährung besser zu verfolgen. Es ermöglicht, die Stoffwechselgesundheit zu optimieren, Entzündungen zu reduzieren und das Risiko von Krankheiten wie Diabetes oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu senken. Darüber hinaus fördert das Wissen über den eigenen Körperfettanteil ein besseres Verständnis für den eigenen Energiehaushalt und unterstützt gezielte Maßnahmen zur Gewichtsreduktion oder zum Muskelaufbau.
Warum den Körperfettanteil messen?
Der Körperfettanteil ist das Verhältnis von Fett in Ihrem Körper zu Ihrem Gesamtgewicht, einschließlich Muskeln, Knochen und Wasser. Er ist ein genaueres Gesundheitsmaß als nur das Gewicht, da er die Körperzusammensetzung widerspiegelt. Zum Beispiel können zwei Personen mit demselben Gewicht unterschiedliche Körperfettanteile haben, was ihre Fitnessniveaus und Gesundheitsrisiken beeinflusst. Das Verständnis des Körperfettanteils hilft dabei einzuschätzen, ob Sie gesund sind oder ob Änderungen im Lebensstil erforderlich sind.
Der American Council on Exercise (ACE) kategorisiert die Körperfettanteile in fünf Bereiche für Männer und Frauen:

Das essentielle Fett ist bei Frauen aufgrund der reproduktiven und hormonellen Bedürfnisse höher, während Männer normalerweise niedrigere Prozentsätze aufweisen. Auch das Alter spielt eine Rolle, da die gesunden Bereiche im Laufe der Zeit leicht ansteigen. Zum Beispiel sollten Frauen im Alter von 20 bis 39 Jahren einen Anteil von 21–32 % anstreben, während Männer derselben Altersgruppe 8–19 % anstreben sollten. Einen gesunden Körperfettanteil zu halten, verringert das Risiko chronischer Krankheiten und unterstützt das allgemeine Wohlbefinden.
Wie berechnet man den Körperfettanteil?
Die Berechnung des Körperfettanteils ist eine wertvolle Methode, um die Körperzusammensetzung zu verstehen und den körperlichen Fortschritt zu verfolgen. Anders als die reine Gewichtsmessung zeigt der Körperfettanteil, wie viel Ihres Gewichts aus Fett im Vergleich zur Magermasse (Muskeln, Knochen und Organe) besteht. Diese Kennzahl ist entscheidend, um realistische Fitnessziele festzulegen, da der Fettabbau bei gleichzeitiger Erhaltung der Magermasse grundlegend für langfristige Gesundheit und Leistungsfähigkeit ist.
Um den Körperfettanteil zu berechnen, benötigen Sie grundlegende Informationen wie Alter, Geschlecht, Gewicht und Größe. Viele Online-Rechner verwenden Formeln, wie die von Hodgdon und Beckett, die diese Daten mit zusätzlichen Messungen von Taille, Hals und – bei Frauen – auch Hüfte kombinieren.
Obwohl solche Rechner eine ungefähre Schätzung liefern, berücksichtigen sie nicht immer individuelle Unterschiede, wie etwa die Menge an Muskelmasse. Für genauere Ergebnisse können professionelle Methoden wie Hautfaltenmessungen oder die bioelektrische Impedanzanalyse (BIA) eingesetzt werden.
Die regelmäßige Beobachtung der Veränderungen im Körperfettanteil hilft dabei, die Wirksamkeit eines Trainings- oder Abnehmprogramms besser einzuschätzen.
Methode zur Schätzung des BMI (Body-Mass-Index)
Der Body-Mass-Index (BMI) ist eine einfache Methode zur Schätzung des Körperfettanteils auf Grundlage des Gewichts und der Körpergröße einer Person. Viele Menschen nutzen ihn, um ihr Körperfett berechnen zu lassen und eine erste Orientierung über ihre Gewichtsklasse zu erhalten. Er kategorisiert Menschen in Untergewicht, Normalgewicht, Übergewicht und Adipositas. Allerdings unterscheidet der BMI nicht zwischen Muskel- und Fettmasse, weshalb er für sehr muskulöse Personen oder unterschiedliche Körperzusammensetzungen weniger zuverlässig ist.
Formel:
BMI=Gewicht(kg)Gro¨ße(m)2BMI = \frac{Gewicht (kg)}{Größe (m)^2}
Oder in imperialen Einheiten:
BMI=Gewicht(lb)×703Gro¨ße(in)2BMI = \frac{Gewicht (lb) \times 703}{Größe (in)^2}
Kategorien:
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Untergewicht: BMI < 18,5
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Normalgewicht: 18,5 – 24,9
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Übergewicht: 25 – 29,9
-
Adipositas: BMI ≥ 30
Covert-Bailey-Methode
Die Covert-Bailey-Methode ist eine einfache Möglichkeit, das Körperfett berechnen zu können, indem das Taille-Hüft-Verhältnis (WHR) betrachtet wird. Dieses Verhältnis zeigt, wie sich das Fett im Körper verteilt und ob ein erhöhtes Gesundheitsrisiko besteht. Besonders Fett im Bauchbereich gilt als problematischer als Fett in anderen Körperregionen.
Formel:
\text{WHR} = \frac{\text{Taillenumfang}}{\text{Hüftumfang}}
Risikokategorien zur Gesundheitsbewertung:
-
Männer: WHR > 0,90 → höheres Risiko
-
Frauen: WHR > 0,85 → höheres Risiko
Mit dieser Methode lässt sich zwar nicht exakt das gesamte Körperfett berechnen, aber sie bietet eine gute Einschätzung, ob eine ungesunde Fettverteilung vorliegt. Gerade Bauchfett ist stark mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Stoffwechselproblemen verbunden.
Die Covert-Bailey-Methode ergänzt daher klassische Ansätze wie den Body-Mass-Index. Während der BMI hauptsächlich das Gewicht im Verhältnis zur Größe betrachtet, zeigt dieses Verfahren genauer, ob überschüssiges Fett an kritischen Stellen gespeichert ist. Wer regelmäßig sein Körperfett berechnen möchte, kann den WHR-Wert nutzen, um Risiken frühzeitig zu erkennen und Gegenmaßnahmen einzuleiten.
Insgesamt ist die Covert-Bailey-Methode leicht anzuwenden, liefert eine schnelle Einschätzung der Fettverteilung und ist ein hilfreiches Werkzeug, um das eigene Körperfett berechnen und besser einschätzen zu können.
7-Punkte-Methode
Die 7-Punkte-Methode ist die detaillierteste Variante der Jackson-Pollock-Reihe. Sie umfasst Messungen an sieben Körperstellen:
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Brust
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Bauch
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Oberschenkel
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Trizeps
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Subskapular (unter dem Schulterblatt)
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Suprailiakal (über dem Beckenkamm)
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Mittlere Axillarlinie (seitlich am Brustkorb)
Da mehr Körperregionen berücksichtigt werden, liefert diese Methode eine umfassendere und genauere Schätzung des Körperfettanteils.

Wie benutzt man einen Körperfett-Rechner?
Um den Körperfettanteil möglichst genau zu schätzen, befolgen Sie diese Schritte:
- Geschlecht auswählen – Die Formel unterscheidet sich für Männer und Frauen.
- Alter eingeben – Das Alter ist ein Schlüsselfaktor bei der Berechnung des Körperfettanteils.
- Gewicht eingeben (in Pfund) – Verwenden Sie eine digitale Waage für mehr Genauigkeit.
- Körpergröße messen (in cm) – Stellen Sie sich gerade hin und messen Sie von Kopf bis Fuß.
- Umfangmessungen vornehmen (in cm):
- Hals: Messen Sie um die schmalste Stelle des Halses.
- Taille: Messen Sie an der breitesten Stelle, meist in Höhe des Bauchnabels.
Wie man Körperfett reduziert
Wer sein Körpergewicht verbessern möchte, sollte nicht nur das Körperfett berechnen, sondern auch gezielt Maßnahmen ergreifen, um den Anteil zu reduzieren. Eine erfolgreiche Reduktion von Körperfett erfordert eine Kombination aus ausgewogener Ernährung, regelmäßiger Bewegung und gesunden Lebensgewohnheiten.
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einen stärkeren Fettabbau fördern und dabei die fettfreie Muskelmasse erhalten,
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die Abhängigkeit von raffinierten Kohlenhydraten wie Brot und Softdrinks verringern,
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zu gesünderen Entscheidungen wie ballaststoffreichem Gemüse und eiweißhaltigen Lebensmitteln anregen.
Bewegung ist entscheidend, um Fett zu verbrennen, insbesondere im Bauchbereich. Verschiedene Arten von körperlicher Aktivität helfen auf unterschiedliche Weise:
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Ausdauertraining (zügiges Gehen, Radfahren, Laufen) hilft, den gesamten Körperfettanteil zu reduzieren.
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Krafttraining baut fettfreie Muskelmasse auf und erhöht den Kalorienverbrauch auch im Ruhezustand.
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Hochintensives Intervalltraining (HIIT) ist effizient, um die Fettverbrennung in kürzeren Trainingseinheiten zu maximieren.
Neben Ernährung und Bewegung spielen auch Lebensgewohnheiten eine wesentliche Rolle beim Fettabbau:
- Schlafen Sie ausreichend – Schlechter Schlaf kann die Hungerhormone stören und die Fettspeicherung erhöhen.
- Praktizieren Sie achtsames Essen – Essen Sie langsam, vermeiden Sie Ablenkungen und wählen Sie nährstoffreiche Lebensmittel.
- Reduzieren Sie verarbeitete Lebensmittel – Vermeiden Sie künstliche Süßstoffe und raffinierte Kohlenhydrate, die zur Fettzunahme beitragen.
- Integrieren Sie Probiotika – Ein gesunder Darm kann den Stoffwechsel verbessern und die Gewichtsabnahme unterstützen.
